ModQS

ModQS - Qualitätssicherung des energetischen Gebäudebetriebs

Das Potenzial zur Energieeinsparung in Bestandsgebäuden ist riesig. Allein durch die korrekte Einstellung von Steuer- und Regelparametern können 5-30% des Endenergieverbrauchs eingespart werden. In Einzelfällen sogar noch mehr.

Dabei handelt es sich meist um einfache Maßnahmen wie z.B. die Anpassung von Zeitprogrammen für den Anlagenbetrieb, die korrekte Einstellung von Heiz- und Kühlkurven oder die Anpassung von Luftvolumenströmen. Dennoch kann die Erkennung dieser Einsparpotenziale zeitintensiv sein, wenn die notwendigen Messdaten nicht verfügbar oder nicht aufbereitet sind.

ModQS ist ein Forschungsprojekt, das dazu beitragen will, diese Einsparpotenziale zielsicher und zeitnah zu erkennen und nachhaltig, d.h. dauerhaft zu erschließen.

Es sollen Verfahren zur messwertbasierten Einregulierung und Betriebsüberwachung von haustechnischen Systemen entwickelt werden. Der Schwerpunkt wird dabei zunächst auf Systeme zur Wärmebereitstellung in bestehenden Nicht-Wohngebäuden gelegt. Um ein praxistaugliches Verfahren zu erhalten, soll versucht werden mit einem Minimum an Informationen und Messwerten zu arbeiten.

Die Verfahren sollen in bis zu 15 Gebäude implementiert und evaluiert werden. Ziel ist die Erreichung einer signifikanten Energie- bzw. Kosteneinsparung sowie die Verbesserung des Komforts.

Neben den technischen Fragen soll mit den jeweiligen Gebäudeeignern auch die Frage der organisatorischen Einbindung der Verfahren und die Einbeziehung der Gebäudenutzer geklärt werden.

ModQS wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Programms EnOB bzw EnBOP gefördert. Die Projektlaufzeit ist von 2010 bis 2013

Erfahren Sie hier mehr zum Hintergrund.

Quicklinks

Begleitforschung

Projektübergreifende Analysen für ModQS: Performance, Komfort, Wirtschaftlichkeit etc.
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Abschlussbericht
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